Maine Coon Haltung

Wie Maine Coon beschäftigen? Je öfter umso besser?

Wie Maine Coon beschäftigen

Die Rasse Maine Coon ist nicht nur wegen ihrer beeindruckenden Größe die beliebteste Katzenrasse der Welt, sondern vor allem wegen ihres einfachen und freundlichen Wesens. Die Maine Coons sind unfassbar ausgeglichen und unkompliziert. Mit ihrer freundlichen Art wickeln diese Katzenriesen jeden Katzennarr um die Pfote. Durch ihr liebevolle Art überzeugen sie immer wieder, warum die Maine Coon seit je her so unfassbar beliebt sind.

Die Maine Coon lieben es einfach zu schmusen und sind bei ihren Artgenossen sowie Zweibeinern sehr anschmiegsam. Gerne verfolgen sie einen wie ein Schatten auf Schritt und Tritt. Diese Katzengattung ist zudem sehr intelligent und laden oft zum Spielen ein, indem sie einem ihr Lieblingsspielzeug vorbei bringen und sogar das Apportieren von Gegenständen ist für diese Halblanghaarkatze überhaupt kein Problem.

Wie Maine Coon beschäftigen?Wie Maine Coon beschäftigen

Sie lieben es ausgiebig zu toben und benötigen daher genügend Platz und Bewegungsfreiheit. Wenn deine Wohnung zwar klein ist aber du deiner Maine Coon genug zum Klettern, Toben und Springen anbietest, steht nichts im Wege die sanften Riesen glücklich zu stimmen. Selbstverständlich, je mehr du Platz zur Verfügung hast, umso besser. Die Coonies lieben unter anderem auch den Freigang, hier können sie ihr ausgezeichneten Jagdtrieb unter Beweis stellen.

Sie sind unfassbare Jäger und lieben die Natur. Solltest du kein großes Grundstück haben oder einen Garten ist das auch nicht weiterhin schlimm. Ein gesicherter Balkon mit genügend Ausblick- und Klettermöglichkeiten reichen auch aus. Es gibt viele Möglichkeiten deiner Maine Coon so viel wie möglich an Natur anzubieten.

Schon mal an ein Katzengeschirr gedacht?

Ja, du hast richtig gelesen, ein Katzengeschirr! Nicht nur mit einem Hund oder einem Kaninchen kann man mit einem passenden Geschirr die Natur erkunden. Sicherlich musst du vorab auf ein, zwei Dinge achten bevor es losgehen kann, aber es ist total unkompliziert. Wenn du an einer stark befahrenen Straße wohnst aber dennoch irgendwo ein ruhigeres Plätzchen kennst, sollte dies der Ort sein, mit deiner Coonie die Außenwelt zu erkunden.

Die Maine Coon sind neugierig und „kleine“ Abenteurer! Sie erkunden alles mit großen Interesse und scheuen sich nur selten vor etwas zurück. Orte wie eine grüne freie Fläche oder ein kleines Waldstück wo sie ein wenig klettern kann, eignen sich perfekt. Ich würde letzteres bevorzugen, da sie hier auch ihre Krallen an Stämmen abwetzen kann und das ja der natürliche Trieb jeder Katze ist.

Dadurch bietest du deiner Maine Coon nicht nur Abwechslung sondern auch ein stück weit Naturverbundenheit. Hier kann sie sich peu á peu an die Welt da draußen mit all ihren Geräuschen und Gerüchen gewöhnen. Solche Trips kannst du am Anfang gerne erst einmal wöchentlich für beispielsweise 15 min bis einer halben Stunde machen.

So kann sie sich langsam herantasten. Je öfter du dich immer an einem bestimmten Tag daran hältst und Routine einkommen lässt, wird sie sich schnell daran gewöhnen und wer weiß, vielleicht kommt deine Maine Coon von alleine auf dich zu und animiert dich dazu mit ihr raus zu gehen?

Das wäre nicht das erste Mal, dass Fellnasen ihre Leinen schnappten und zum Besitzer brachten mit der stillen Aufforderung, doch bitte mit ihnen ein Ausflug zu machen.

Durch diese Outdoor Aktivität wird deiner Maine Coon garantiert nicht langweilig. Ein bisschen Action wie ein Ausflug ins Grüne ist eine tolle Möglichkeit. Wenn dein Vierbeiner so oder so Freigänger ist, wird sie auf zusätzliche Spieleinheiten zuhause wahrscheinlich weniger Lust haben, da sie schon genug Abenteuer da draußen erlebt.

Durch ihre häufigen Beutefängen, während ihres Freiganges, ist sie daher in ihren Spiel- und Beschäftigungsbedürfnis anders ausgelastet, als Vierbeiner die als reine Wohnungstiere gehalten werden. Jedoch ist es ein Muss. Egal ob Maine Coon oder eine andere Katzenrasse, das tägliche Spielen darf nicht fehlen. Bei Wohnungskatzen gilt das mehr als bei den Freigängern.

Spielen will gelernt sein!

Ja, auch hier sollte man auf ein paar Dinge achten, damit es nicht schnell wieder langweilig wird. Wie auch bei uns Menschen benötigen wir immer wieder mal neue Impulse. Es gibt verschiedene Möglichkeiten das Spielerlebnis deiner Maine Coon zu erweitern und immer wieder neues zu entdecken.

Hier das kleine ABC, dass die Bedürfnisse wie der Jagdtrieb, Spieltrieb oder die Intelligenz deiner Maine Coon erfüllt und verstärkt. Eine Maine Coon möchte nicht nur bespaßt werden sondern auch was dabei lernen, damit hilfst du ihr nicht nur körperlich sondern auch mental fit zu bleiben:

  • Wenn du beispielsweise mit einer Feder oder einem anderen Gegenstand spielst, überlasse es am Ende des Spieles deiner Maine Coon, es dient als Erfolgserlebnis, dass sie was erlegt und gefangen hat
  • Gemeinsames Spielen bitte täglich einplanen, vor allem bei Wohnungskatzen
  • Die Spielesammlung deines Vierbeiners nicht immer direkt auf einmal anbieten, hin und wieder mal ein paar Sachen weg legen und wöchentlich wieder auspacken, das erweckt immer wieder die Neugierde
  • Bestimmte Alltagsgegenstände eignen sich hervorragend als Katzenspielzeug, wie zum Beispiel Korken, Papier, Klopapierrollen oder Kartons. Keine scharfen Gegenstände!
  • Alle Sinne wollen angesprochen werden, versuche es doch mal mit Katzenminze und Raschelspielzeug. Alles was sich abwechselnd bewegt ist interessant
  • Bitte zwinge nie deine Katze zum Spielen! Wenn sie dir ausdrücklich zeigt, dass sie keine Lust mehr hat, dann ist das auch vollkommen in Ordnung!
  • Fange bloß nicht an deine Hände oder andere Gliedmaßen als Spielobjekt einzusetzen, das kann weh tun und ist nicht besonders empfehlenswert!

Kurze aber regelmäßige Spielrunden zwischen 10 bis 15 Minuten am Tag sollten in der Regel vollkommen für deinen Spielgefährten ausreichen! Diese Zeit solltest du dir auf jeden Fall nehmen, deine Fellnase wird es dir danken!

Solltest du aber mal Überstunden machen dann sorge unbedingt dafür, dass dein Liebling sich auch während deiner Abwesenheit artgerecht und sicher beschäftigen kann und ich rede nicht von Tapeten kratzen oder Gardinen herunter reißen.

Je öfter umso besser?

Jaein! Bitte achte darauf, weniger ist definitiv mehr! Wie lange und in welchem Ausmaß du deine Maine Coon am glücklichsten machst liegt natürlich am Ende immer an der Katze selbst. Andere verlangen mehr Aufmerksamkeit, andere wiederum weniger. Wichtig ist jedoch, dass die Energie beim Spielen unbedingt abgebaut werden sollte, so vermeidet man unschöne und ungewollte Raumdekorationen seitens deines Vierbeiners deiner Wohnung.

Beobachte hier einfach deine Maine Coon. Nach dem Essen wird sie weniger Lust auf spielen haben. Jede Katze hat ihr Tagesrhythmus. So erkennst du immer, wann es Zeit zum Spielen ist und wann sie lieber ruhen möchte. Wenn du sie immer wieder während ihres Schlafes weckst und krampfhaft versuchst sie zum Spielen zu animieren oder wie erwähnt gemeinsame Spielrituale ganz und gar vermiedest , können ernsthafte Verhaltensstörungen hervorgerufen werden und wir wollen es mit Sicherheit niemals so weit kommen lassen.

Wie Maine Coon beschäftigen?Unsere Mazekeen ist ein richtiges Energiebündel. Am liebsten möchte sie jede freie Minute mit uns spielen, den das liebt sie am meisten. Alleine spielen tut sie zwar auch aber das macht bekanntlich nur halb so viel Spaß wie mit einem Freund. Mit einem Stück Papier, einer großen Tüte aus einem schwedischen Möbelhaus oder einem langem Geschenkband, völlig gleich, damit spielt Maze am aller liebsten.

Sie rennt gerne wie eine Wilde von A bis Z und apportiert mit großer Freude kleinere Gegenstände. Gigetta ist hingegen eine totale Schlafmütze. Sie spielt überhaupt nicht gerne mit uns. Weder mit Maze noch beschäftigt sie sich gerne mit sich selbst was das angeht.

Ich muss aber dazu sagen, dass sie schon immer sehr eigen war. Als kleines Kätzchen hat sie zwar mit einem gespielt, aber das hielt sich schon im Kittenalter sehr in Rahmen. Heute schläft sie lieber den ganzen Tag oder kommt zwischendurch sich ein paar Kuscheleinheiten abholen. Im Großen und Ganzen ist sie eher aber ein unsichtbares Wesen. Man sieht und hört sie kaum.

Fazit

Es ist wichtig auf deinen Vierbeiner zu 100 Prozent einzugehen und zu verstehen wie sie tickt. Nur dann kannst du dir sicher sein, dass es ihr rundum gut geht. Wenn du auf ihre Bedürfnisse stets eingehst, wirst du bald schnell erkennen können, was sie gerade braucht und was nicht und zum ultimativen Spielprofi werden!

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