Maine Coon Haltung

Wie groß werden Maine Coon Katzen?

Alles rund um die Maine Coon Größe

Jeder der mal in den Genuss kommt eine ausgewachsene Maine Coon kennen zu lernen, wird bestätigen, dass diese prächtige Katzenrasse wahrhaftig zu den Riesen unter den domestizierten Hauskatzen gehört.

Eine Maine Coon erstaunt nicht nur in tollen Farbkombinationen sondern in aller erster Linie durch ihr Äußeres. Das semilange Fell und die überaus puschelige und lange Rute verleihen dieser Katzenrasse einen unvergesslichen Look.

Hinzukommen die breitkantige Schnauze und ich würde behaupten das Kennzeichen der Maine Coon – ihre unverkennbaren Pinsel an den Ohren.

Grundsätzlich unterscheiden sich der Knochenaufbau einer klassischen europäisch Kurzhaarkatze und der eine Maine Coon nicht. Zumindest finde ich keine erforschten Ergebnisse die das Gegenteil bestätigen. Wenn man eine ausgewachsene Maine Coon neben einer ebenso ausgewachsenen Burma-Katze stellen würde, erkennt man sofort, dass die Burma-Katze viel kleiner und zarter gebaut ist als die Maine Coon.

Dies bestätigt zumindest auf den ersten Blick sofort, dass die Rasse Maine Coon einen größeren und wohlmöglich einen schwereren Knochenbau hat als kleinere Katzenrassen wie die Burma oder der Siam-Katze.

Eine Katze besitzt um die 240 Knochen in etwa. Zum Vergleich der Mensch besitzt im erwachsenen Alter etwa um die 206 Knochen. Plus Minus Null. Fangen wir beim Schädel einer Katze an. Grundsätzlich besteht der Schädel einer jeder Katze aus 29 miteinander verwachsenen Knochen.

Bei einer Hauskatze wie bei unserer Gigi zum Beispiel fällt der Unterkiefer wesentlich kleiner aus als bei den Großkatzen wie die Maine Coon oder der Norwegischen Waldkatze. Durch die Rassenzucht von Katzen erkennt man definitiv klare und unverwechselbare Unterschiede bei den Katzen-Schädeln verschiedener Rassen.

Hier eine kurze Erläuterung der Schädelformen bei einigen anderen Katzenrassen:

Die Perser Katze

Die Perser Katze verfügt über einen breiten und runden Schädel, die Stirn ist abgerundet. Kein Übergang bei Augen und Nase.

Die Orientalisch Kurzhaar-Katze

Die Orientalisch Kurzhaar-Katze hat eher einen dreieckigen wenn nicht sogar eher keilförmigen Schädel. Unverkennbar durch die lange Nase die ohne ‚Knick‘ direkt in die Stirn übergeht.

Die Hauskatze

Die herkömmliche Hauskatze besitzt eine ovale Schädelform. Durch diese Schädelform haben alle hier liegenden Organe ausreichend Platz.

Wenn man ein bisschen die online Ergebnisse und Bilder verschiedenster Katzenrasse durchstöbert, sieht man anhand der Bilder, dass sich diese alle sehr voneinander unterscheiden. Im nächsten Abschnitt erkläre ich dir wie der Halsbereich einer Katze aufgebaut ist.

Der Halsbereich einer Katze hat 7 Halswirbel. Diese vielen Halswirbel machen es der Katze erst möglich ihren Kopf so problemlos zu drehen und das auch mühelos rückwärts oder nach oben Richtung Decke. Der Schwanz einer Katze hat um die 20 bis 23 Schwanzwirbeln, diese können auch hier nach Rasse variieren, liegen aber in der Regel in diesem Bereich.

Allein wegen dieser vorhandenen Wirbeln im Halsbereich oder im Schwanz hat die Hauskatze somit um die 10 bis 15 Wirbeln mehr als ein erwachsener Mensch. Die Wirbelsäule einer Katze ist aus etwa 50 Wirbeln zusammengesetzt, ein Teil davon wie bereits oben erwähnt gehört zum Schwanz.

Insgesamt hat die Katze so mindestens 40 Knochen mehr als ein Mensch. Das erklärt natürlich die unbeschwerte Beweglichkeit die so eine Katze besitzt. Mühelos erreicht sie höhere Ebenen und das stets mit einer ausgeprägten Eleganz.

Aber wie groß wird denn nun wirklich eine Maine Coon?

Nun ja, es gibt Exemplare unter den Maine Coon die eine Körperlänge von bis zu sagenhafte 120 cm im ausgewachsenen Alter erreichen. Quasi von der Nasenspitze bis zur Rutenspitze.

Allein der Schwanz einer Maine Coon kann bis zu 36 cm lang werden. Im Idealfall ist dieser ungefähr so lang wie der Körper der Maine Coon selbst.

Die Schulterhöhe dieser großen Katzenrasse variiert hier zwischen 25 bis 40 cm. Natürlich gibt es hier und da auch besonders große Individuen, die den ‚üblichen‘ Rahmen etwas sprengen, dies sollte aber nicht gefördert werden. Alles was darüber hinaus gezüchtet wird, sollte immer kritisch vorher begutachtet werden.

Eine Maine Coon Katze kann zwischen 4,5 und 6 kg und ein Maine Coon Kater 5 bis 9 kg. Auch hier gibt es natürlich plus minus Individuen die leichter oder schwerer sind. Fakt ist deine Maine Coon Katze oder Kater kann ein richtiger Brocken werden 🙂

Der Körperbau deiner Maine Coon ist robust und muskulös. Die Knochen sind etwas schwerer als bei anderen Katzenrassen. Die Pfoten sind schön groß und der Schwanz ist buschig ausgeprägt. Der Körper einer Maine Coon ist im Idealfall schön langgestreckt und schlank. Aber schauen wir uns doch mal die Maine Coon genauer an, in den nächsten Abschnitten erfährst du mehr über das Aussehen der Maine Coon.

Betrachten wir mal den Kopf deiner Maine Coon, hier sind besonders viele Besonderheiten und Auffälligkeiten zu finden, die diese Rasse erst so toll und interessant machen. Was vielen sofort auffällt, ist die Kopfform einer Maine Coon. Der Kopf dieser Rasse ist mittelgroß und etwas keilförmig. Dadurch wirkt der Kopf schwach kantig. Der Kopf einer Maine Coon erinnert mich immer an einen kräftigen Löwenkopf.

Durch die untere leicht abstehende Halskrause, kommt die Kopfform noch mehr zu Geltung. Gerade hier versteht man erst, wieso die Maine Coon damals fälschlicherweise mit einem Waschbären in Verbindung gebracht wurde – oder mit einem kleinen Löwen ;-).

Die Ohren sind hoch am Kopf angesetzt und unverkennbar durch ihre Größe und natürlich durch die prägnanten Haarbüscheln, die die Ohrenspitzen schmücken. Einige Haarbüschel können hier auch gerne über den Ohrenrand ‚raus gucken‘, auch das ist ein typischer Maine Coon Merkmal.

Die Augen sind weit auseinanderstehend und leicht schräg. Dennoch haben Maine Coon sehr große Augen mit denen Sie einen durch ihre Augenfarben zusätzlich verzaubern. Kurze Info hierzu, erlaubte Augenfarben in der Maine Coon Zucht sind grün, kupferfarben und golden.

Die Nase ist mittellang und ist leicht nach innen gewölbt. Sie wirkt zum restlichen Gesicht eher zart. Die Maine Coon Schnute, wie ich sie auch gerne liebevoll bezeichne, gehört auch zu den wohl markantesten Katzenschnauzen die man bei einer Katzenrasse wohl wieder finden kann. Diese ist kräftig geformt und deutlich zu den Augen abgesetzt. Der Kinn ist hier schön markant.

Wenn man so eine Maine Coon von der Seite betrachtet, bilden Oberlippe und Kinn eine klare senkrechte Linie. Das führt dazu, dass diese Rasse auf einen wild und eher gereizt wirkt, was aber absolut nicht den Charakter einer Maine Coon entspricht ;-).

Zu dem Gewicht und der Körpergröße kommt dann noch das prächtige Fell hinzu. Sie hat eine leichte Unterwolle, dafür aber ist diese sehr dicht. Durch das feste und gleichzeitig halblange Fellhaar ist das Fell einer Maine Coon so gut wie wasserabweisend.

Dadurch wird die Maine Coon Haut vor allem bei starkem Regen auch nicht wirklich nass und das dank ihrer Fellbeschaffenheit. An den Beinchen und am Bauch hat die Maine Coon längeres Fell. Ihr Deckhaar ist glänzend und wirkt manchmal ein wenig fettig, was aber definitiv nicht der Fall ist.

Was fällt dir noch besonders bei dieser Rasse auf? Klar! Der buschige und lange Schwanz deiner Maine Coon. Im Idealfall, reicht die Schwanzspitze bis zum Schulterblatt wenn man diese einmal nach vorne über ihren Rücken legt.

Der wuschelige aber dennoch glatte Schwanz ist am Anfang breit und verläuft dann spitz zum Ende hin zu. Durch die Länge ihres Schwanzes erreichen sie mühelos entfernte Ziele durch springen und das trotz ihres Gewichtes und großen Körperbau.

Wie es sich für alle Waldkatzenrassen gehört, hat auch die Maine Coon besonders flauschige Pfoten und das im wahrsten Sinne des Wortes. Zwischen den Ballen und Zehen wachsen auch wie bei den Ohren, Haarbüschel heraus. Diese schützen vor allem bei großer Kälte wie es in ihrem Herkunftsland Nordamerika nun mal üblich ist.

Aber nicht nur bei Wind und Wetter erweisen sich diese extra Haarbüschel als hilfreich, nein. Durch ihre großen Pfoten und den zusätzlichen Haarbüscheln können Maine Coon auch Schnee und Eis besser überqueren und finden damit besseren Halt auf solchen Böden.

Hier ein Vergleich wie Gigi in Gegensatz zu Maze nebeneinander liegend und beim füttern aussieht. Ich muss dazu sagen, Gigi hat etwas mehr auf den Rippen und obwohl unsere Maze zu den kleineren Maine Coon Exemplaren gehört ist sie ein ticken größer als Gigi:

Hier erkennt man auch schön, dass die Maine Coon Rute buschig ausfällt und ein wenig länger als bei beispielsweise Europäisch Kurzhaar Katzen ist oder in diesem Fall als bei Tuxedo Gigi.

Die Anschaffung einer Maine Coon sollte immer gut überlegt sein, das gilt natürlich für alle anderen Rassenkatzen oder Nicht-Rassekatzen auch. Eine Katze braucht grundsätzlich viel Platz zum Toben, Spielen, um sich verstecken und zurück ziehen zu können. Sie braucht eine gesunde Alternative zu ihrem natürlichen Habitat, viel Platz ist daher immer gut für eine Katze.

Da die Maine Coon zu den größten und schwersten Katzenrassen gehört, sollte immer im Vordergrund stehen, ob man die Bedürfnisse dieser Katzenrasse überhaupt gerecht werden kann, sei es mental oder körperlich. Ich bin mir auf jeden Fall sicher, dass ich diese Mini-Löwen niemals mehr missen möchte!

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